kontakt & impressum contact & imprint | datenschutz privacy policy
Auftakt Introduction Suche Index IPPNW-Concerts Bestellung Order Links
Rückblick
 
Freitag, 09. August 2019 (Nagasakitag), 20 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz
NIE WIEDER HIROSHIMA – NIE WIEDER NAGASAKI
 
Unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Japan in Deutschland: Benefizkonzert zugunsten IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Friedensnobelpreis 1985)
 
Ulrich Eckhardt Orgel, Ria Ideta Marimba und Ohad Ben-Ari Klavier
 

© Fotos: Ulrich Eckhardt privat, Keita Osada(OSSA MONDO A&D), Ruthe Zuntz
 
 
Das Programm
 
J. S. Bach: Allabreve D-Dur BWV 589, Orgel (7 Min)
Grußadresse: Pfarrer Martin Germer
J.S. Bach: Prélude Es-Moll (aus dem WTK I) BWV 852, Klavier Solo (5 Min)
Grußadresse: Herr Ryo Nakamura (Gesandter der Botschaft von Japan in Deutschland)
J.S. Bach: Allemande (aus dem Suite für Laute) BWV 996
Largo (aus dem Sonate Nr. 3 für Violine), BWV 1005
(bearbeitet für Marimba von Ria Ideta), Marimba Solo (5 Min)
G.F. Händel: Ombra mai fu (aus der Oper „Xerxes“, bearbeitet für Marimba von
Ansprache: Xanthe Hall (IPPNW) - „Wie verbannen wir die Gefahr eines Atomkrieges?“
O. Ben-Ari: Prélude und Melodie F-Dur (aus dem Konzert für Marimba und Orchester in der Fassung mit Klavier), Marimba & Klavier (12 Min)
O. Ben-Ari: „Dehnung“, Klavier Solo (6 Min)
O. Ben-Ari: „Choral“, Marimba Solo (4 Min)
G.U. Fauré: „Sanctus, Pie Jesu“ (aus dem Requiem, bearbeitet für Marimba und Klavier von Ria Ideta) Marimba und Klavier (7 Min)
Schlusswort und Verabschiedung: Munehisa Takeya (Filia GmbH)
 
 
Eine gemeinsame Veranstaltung von Filia GmbH, IPPNW-Concerts und der Gemeinde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin
 
 
 
Nach dem Konzert bitten wir Sie am Ausgang um Ihre Spende zugunsten der Arbeit der IPPNW
 
Für Spenden ab Euro 10,- können Sie von der IPPNW eine Spendenbescheinigung erhalten. Bitte legen Sie Ihre Spende in einen der Briefumschläge mit Angabe Ihres Namens und Ihrer Anschrift.
 
Sie können auch überweisen auf folgendes Konto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE39 1002 0500 0002 2222 10
BIC: BFSWDE33BER
 
Informationen über die IPPNW finden Sie unter www.ippnw.de
Mail: ippnw@ippnw.de
Tel. 030 698074-0
 
 
Die Künstler:
 

© Foto: Keita Osada
Ria Ideta, geboren in Wien, erhielt ihren ersten Marimba- und Klavierunterricht mit 6 Jahren in Japan. Mit 18 Jahren nahm sie ihr Auslandsstudium in Paris auf. Sie absolvierte ihr Studium im Conservatoire National de Région (CNR) in Paris 2006 als beste Absolventin mit der höchsten Auszeichnung und dem Sonderpreis der Jury. Darüber hinaus absolvierte sie einen Meisterkurs für Solisten an der CNR in Strasbourg.
Sie studierte bei Prof. Yoshihisa Mizuno, Prof. Eric Sammut sowie Prof. Emmanuel Sejourné.
Im Jahr 2003 gewann Ria Ideta den ersten Preis beim Internationalen Marimba Wettbewerb in Paris.
Sie tritt regelmäßig bei den internationalen Musikfestivals auf, u.a. auf dem „Rolandseck-International-Festival“ im Arp Museum, dem „International Chamber-Music-Festival“ in Zagreb
(Kroatien), dem „International Music Festival Musique à L’Emperi“ in Salon de Provence (Frankreich) und dem „Evermay Chamber Music Project“ in Washington D.C., als Marimba-Spielerin beispiellos. Bisher trat sie mit Musikpersönlichkeiten, wie z.B. Emmanuel Pahund, Paul Meyer, Eric Le Sage, Francois Leleux, Guy Braunstein und Nabil Shehata, zusammen auf.
Seit 2012 ist sie festes Ensemblemitglied der Kammeroper München. Mit ihrer außergewöhnlichen Besetzung mit Marimba feiert das Kammerorchester den Erfolg mit diversen Opernproduktionen. So hat Ria Ideta mit diesem Ensemble über 50 Konzerte im Jahr in den verschiedenen Städten Europas.
Ria Ideta spielt auch sehr oft mit den Orchestern. Sie tritt öfter in den Konzertsaal der Berliner Philharmonie mit dem Symphonie Orchester Berlin. In Japan auch mit New Japan Philharmonic, Osaka Philharmonic, u.s.w.
Im September 2014 führte sie das von Ohad Ben-Ari komponierte Konzert für Marimba und Orchester Nr. 1 (gewidmet an Ria Ideta, unterstützt von filia GmbH, Berlin) mit The Japan Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Kazuki Yamada auf. In 2017 spielt sie auch die Weltpremiere vom Werk von Dai Fujioka beim „Huddrsfeld Contemporary Music Festival“, welche von BBD live-übertragen wurde.
Derzeit hat Ria Ideta eine Gastprofessur an dem Heisei College of Music ihrer Heimatstadt Kumamoto. Sie lebt in Berlin.
 
 

© Foto: Ruthe Zuntz
Der in Israel geborene Ohad Ben-Ari trat bereits als 12-Jähriger mit dem Israeli Philharmonic Orchestra auf. Nur ein Jahr später nahm er sein Studium an der Universität Tel Aviv auf. Dort studierte er Klavier und Komposition, später auch Orchestration und Dirigat. Als Pianist gewann Ben-Ari mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben wie dem ARD Wettbewerb und dem Arthur Rubinstein Wettbewerb, woraufhin er Einladungen
von herausragenden Orchestern und Ensembles in der ganzen Welt erhielt.
1996 zog Ben-Ari in die USA um dort seine Karriere als Musikproduzent im Bereich der populären Musik voranzutreiben. Er arbeitete mit amerikanischen Popkünstlern wie Kanye West, Mya oder Wyclef Jean, trat in landesweit ausgestrahlten Fernsehsendungen auf und nahm Platten sowohl mit Rock- als auch mit Pop- und Hiphop-Musik auf, mit welchen er seine große stilistische Bandbreite unter Beweis stellte.
Ohad Ben-Ari lebt seit 2010 mit seiner Familie in Berlin, wo er seine Tätigkeit als Pianist und Komponist ausübt. Häufig konzertiert er mit den Violinisten Guy Braunstein sowie auch mit Mandolinisten Avi Avital. Weitere Arbeiten entstanden mit anderen renommierten Musikern wie Alisa Weilerstein, Sol Gabetta, Noah Bendix-Balgley, Emmanuel Pahud, David Orlowsky, Andreas Ottensamer, Ray Chen, Magdalena Kožená and Yuja Wang. Zwischen 2011-16 war Ben-Ari künstlerischer Leiter des Rolandseck Festivals. Heute ist er künstlerischer Leiter des ID Festivals, das er 2014 in Berlin mit der Unterstützung des Deutschen Bundestages ins Leben rief. Im selben Jahr wurde Ben-Ari von Sir Simon Rattle als Solist mit den Berliner Philharmonikern eingeladen.
Ben-Aris Originalwerke und Transkriptionen werden weltweit aufgeführt. Gemeinsam mit den Hamburger Symphonikern feierte Ben-Aris erstes symphonisches Werk, Tips, Anfang 2013 seine Premiere. Sein Marimba- Konzert wurde 2014 in Tokyo uraufgeführt. 2015 wurde sein Werk Geigen der Hoffnung von den Berliner Philharmonikern beauftragt und vorgetragen. Requiem für Chor, Orgel und großem Kammermusikensemble, wurde in der letzten Spielzeit in Hamburg uraufgeführt.
 
 

© Foto: Privat
Ulrich Echardt studierte Rechts- und Staatswissenschaften und als Zweitstudium Klavier an der Musikhochschule Freiburg und Dirigieren in Berlin am Städtischen Konservatorium. Von 1969 bis 1972 war er Kulturreferent der Stadt Bonn. Im Jahr 1973 wechselte er nach Berlin, wo er Intendant der Festspiele und Geschäftsführer der "Berliner Festspiele GmbH" wurde. 1989/1990 war er gleichzeitig Intendant der Berliner
Philharmonie im Übergang von Karajan zu Claudio Abbado. Seit 2001 tritt er als Pianist und Organist auf.
 
 
Xanthe Hall ist Geschäftsstellenleiterin, Abrüstungsreferentin und internationale Campaignerin der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). Sie ist auch ehrenamtlich tätig im geschäftsführenden Vorstand der deutschen Sektion der Internationalen Kampagne für die Ächtung von Atomwaffen (ICAN Deutschland). ICAN hat den Friedensnobelpreis 2017 erhalten. Geboren 1959 in Schottland, arbeitete sie für die britische Campaign for Nuclear Disarmament, bevor sie 1985 nach Berlin auswanderte. Xanthe arbeitet über 25 Jahre bei der IPPNW und wurde 2014 Mitgründerin von ICAN Deutschland.