kontakt & impressum contact & imprint | datenschutz privacy policy
Auftakt Introduction Suche Index IPPNW-Concerts Bestellung Order Links
Vorankündigung
 
Donnerstag, 9. August, 20 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Dahlem,
Hittorfstraße 23, 14195 Berlin (U3 Thielplatz, Bus M11, 110)
IPPNW-Benefizkonzert zum Nagasaki-Tag
 
Unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Japan in Deutschland
 
J.S. Bach: Canons aus „Kunst der Fuge“ (BWV 1080)
 
Begrüßung: Herr Yasushi Misawa, Stellvertretender Botschafter von Japan in Deutschland
 
Franz Schubert: Notturno Es-Dur D 897
Adagio
 
Ansprache: Franca Brüggen (IPPNW)
 
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8
Allegro con brio – Scherzo: Allegro molto – Trio: Meno allegro – Adagio – Finale: Allegro
 
Ulrich Eckhardt, Orgel; Kazuhito Yamane, Violine; Michiaki Ueno, Violoncello; Tomoki Kitamura, Klavier
 
Eintritt frei - Spenden erbeten.
 
Eine gemeinsame Veranstaltung von Filia GmbH, IPPNW-Concerts und der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem zugunsten von IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Friedensnobelpreis 1985)
 

 
 
 

Ulrich Eckhardt
(© Foto: privat)

 
Ulrich Eckhardt studierte Rechts- und Staatswissenschaften und als Zweitstudium Klavier an der Musikhochschule Freiburg und Dirigieren in Berlin am Städtischen Konservatorium. Von 1969 bis 1972 war er Kulturreferent der Stadt Bonn. Im Jahr 1973 wechselte er nach Berlin, wo er Intendant der Festspiele und Geschäftsführer der "Berliner Festspiele GmbH" wurde. 1989/1990 war er gleichzeitig Intendant der Berliner Philharmonie im Übergang von Karajan zu Claudio Abbado. Seit 2001 Auftritte als Pianist und Organist.
 
 

Kazuhito Yamane, Michiaki Ueno und Tomoki Kitamura
(© Foto: Fumiaki Fujimoto)

 
Der Geiger Kazuhito Yamane wurde 1995 in Sapporo geboren.? 2010, als er Mittelschüler war, empfing er bei der 79. Music Competition of Japan den 1. Preis in der Sektion Violine und Reukadia-, Kuroyanagi-, Sumi- und Iwatani (Zuhörer)-Preise, noch dazu den Masuzawa-Preis, der dem besten Wettbewerber in den allen Sektionen verleiht wird. Bis zu seinem Empfang schuf seit 26 Jahren kein Mittelschüler den 1. Preis von der Competition.
Er führte schon im Schuljahr nicht nur viele Solokonzerte auf, sondern auch spielte mit dem NHK- und anderen wichtigen Sinfonieorchestern in Japan zusammen. Außerdem fand er durch Mitspielen mit dem Philharmonischen Streichquintett Berlin und mit Maxim Vengerov Beachtung.
In 2016 hat er mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra Tschaikovskis Violinkonzert gespielt.
Er besuchte von 2011 als Stipendiat der Begabtenförderung die Toho-Gakuen- Oberschule für Musik in Chofu und
absolvierte sie 2014 mit der 1. Stelle der Abschlussprüfung. Nachdem er weiter als Stipendiat am Solist-Diplomkurs der Toho-Gakuen-Hochschule für Musik bei Prof. Koichiro Harada studierte, studiert er seit 2015 an der Hochschule für Musik- und Theater München beim Prof. Christoph Poppen.
 
Der Cellist Michiaki Ueno, geboren in Paraguay, studierte am Toho Gakuen College Music Department und erhielt für sein Solistendiplom bei Hakuro Mori ein Vollstipendium.
Er gewann im Alter von 13 Jahren den 1. Preis beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker. Es folgte 2010 der Gewinn des Romanian International Music Competition zusammen mit dem Preis der Rumänischen Botschaft und dem Kulturpreis des Rumänischen Radios. 2014 gewann Michiaki Ueno den 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb. 2018 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Witold Lutoslawski Wettbewerb.
Er nahm an bedeutenden Festivals teil, so bei der Verbier Festival Academy, beim Takefu International Music Festival, beim Festival Pablo Casals in Prades, bei dem Prussia Cove International Music Seminar und bei der Kronberg Academy. Als Solist trat er u.a. mit dem Warsaw Philharmonic Orchestra, dem New Japan Philharmonic, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Russian Symphony Orchestra auf.
Seit 2015 studiert er an der Robert Schumann Hochschule bei Pieter Wispelwey. Er wurde von folgenden Stiftungen gefördert: Iwatani Tokiko Foundation, Japan Federation of Musicians, Rohm Music Foundation und Ezoe Memorial Foundation. 2017 gewann er den “Aoyama Musik Preis” der Aoyama Memorial Foundation.
 
Der Pianist Tomoki Kitamura wurde 1991 in Aichi/Japan geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel.
Schon früh gewann er wichtige internationale Klavierwettbewerbe, so erspielte er sich den 3.Preis beim Hamamatsu Klavierwettbewerb (2006), den 5. Preis und Sonderpreis für die beste Interpretation der Werke Franz Schuberts und Zeitgenössischer Musik bei der Sydney International Piano Competition (2008), den 5. Preis der Leeds International Piano Competition (2015) und 2. Preis beim International Telekom Beethoven Competition Bonn (2017).
Nachdem er den 1. Preis und den Grand Jury Preis bei der renommierten Tokyo Music Competition (2015) gewann, gastiert Tomoki Kitamura als Solist mit renommierten Orchestern und tritt als Solist, Kammermusiker und Hammerflügelspieler in zahlreichen Konzertsälen in Europa und Japan auf.
Seine drei Solo-Einspielungen - u. a. mit Werken von Beethoven, Schumann, Liszt, Brahms, Berg, Bartók - wurden in Japan als CDs veröffentlicht und erhielten positive Kritiken in namhaften Magazinen.
Nach seinem Studium bei Prof. Kei Itoh in Japan studiert Tomoki Kitamura seit 2011 an der Universität der Künste Berlin, wo er 2017 sein Diplomstudium beim Prof. Rainer Becker mit der höchsten Auszeichnung abschloss.
Zur Zeit studiert er Klavier bei Prof. Ewa Poblocka, sowie die historische Interpretationspraxis (Hammerflügel/Cembalo) bei Prof. Mitzi Meyerson.
 
 
Franca Brüggen ist Medizinstudentin im 8. Semester an der Charité in Berlin. Seit ihrem zweiten Semester engagiert sie sich in der lokalen Studierendengruppe der IPPNW, wo sie sich unter anderem viel mit dem Thema der medizinischen Friedensarbeit auseinandersetzten. 2016 trat sie auch der Internationalen Campagne zur Abschaffung von Atomwaffen - ICAN bei. Durch Fortbildungsseminare von ICAN wurde sie zur offiziellen ICAN-Botschafterin ausgebildet. Auf dem Weltkongress der IPPNW 2017 wurde sie dann zur internationalen Studierendensprecherin der IPPNW gewählt und vertritt seit dem, gemeinsam mit ihrem Co-Sprecher aus Kenia die Studierenden in dem Vorstand der internationalen IPPNW.