kontakt & impressum contact & imprint
Auftakt Introduction Suche Index IPPNW-Concerts Bestellung Order Links
Rückblick
 
Sonntag, 22. Februar 2015, 20 Uhr im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie
30 Jahre IPPNW-Concerts – Klassik, Tango und Jazz
IPPNW-Benefizkonzert für Flüchtlinge
mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und Freunden

 
Christian Brückner Sprecher
 
Berolina Trio:
Krzysztof Polonek Violine
Katarzyna Polonek Violoncello
Nikolaus Resa Klavier
 
Vibratanghissimo:
Juan Lucas Aisemberg Viola
Oli Bott Vibraphon
Tuyêt Pham Klavier
Arnulf Ballhorn Kontrabass
 
Cymin Samawatie Gesang
Martin Stegner Viola
Taiko Saito Vibraphon und Marimbaphon
Ralf Schwarz Kontrabass
 
Double Beats & Friends:
Ni Fan Marimbaphon und Percussion
Lukas Böhm Marimbaphon und Percussion
Stefan Kellner Percussion
Rainer Seegers Percussion
 
 
Antonin Dvorák
Dumky-Trio op. 90
 
Tango, Jazz and beyond…
 
Kammermusikalischer Jazz mit persischer Lyrik
 
Rhythmen für Marimba und Percussion-Set Up
 
Gedichte und Texte von Mascha Kaléko und Bert Brecht, Berichte über Flüchtlingsschicksale
 
Hinweis: Einführungsveranstaltung um 19 Uhr
 
 
Benefizkonzert zugunsten „Asyl in der Kirche e.V.“ und „Malteser Migrantenmedizin“
 
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Berliner Philharmoniker und IPPNW-Concerts.
       
 
Wir danken für die großzügige Unterstützung: Der Tagesspiegel & Deutschlandradio Kultur
   
 
 
 
Die Künstler:
 

Christian Brückner wurde 1943 in Schlesien geboren und wuchs in Köln auf. In Berlin begann er Germanistik, Soziologie und Theaterwissenschaften zu studieren. Er belegte Schauspielkurse, nahm Sprechunterricht und bekam schnell Engagements im Funk und in den Synchronstudios der Stadt. Von den vielen Schauspielern, denen er eine deutsche Stimme gab, blieb bis heute
vor allem kontinuierlich Robert de Niro. Viele Jahre hat er für alle Sender der ARD gesprochen, in ungezählten Hörspielen, Literatursendungen und Features, außerdem Dokumentationen fürs Fernsehen. Dafür bekam er 1990 den Grimme-Preis Spezial in Gold. Theater spielte er immer wieder; in Freiburg/Br., Berlin und New York, wo er mit seiner Familie lange lebte. Wichtig sind ihm seine öffentlichen Literaturlesungen, heute ein Schwerpunkt seiner Arbeit, oft eingebunden in einen musikalischen Zusammenhang. Mit seiner Frau Waltraut gründete er den Hörbuchverlag "parlando". Die deutschsprachige Presse nennt Christian Brückner heute "die Stimme". Christian Brückner ist auch zu hören auf den IPPNW-CDs 57 und CD 73.
 
 

 
BEROLINA Trio - 2004 von drei international prämierten Solisten gegründet, etablierte sich das deutsch-polnische BEROLINA Trio mit Nikolaus Resa (Klavier), Krzysztof Polonek (Violine) und Katarzyna Polonek (Violoncello) zu einem der führenden jungen Klaviertrios unserer Zeit. Nicht zuletzt konnten dies das BEROLINA Trio unter Beweis stellen, als es bei den Sommets Musicaux in Gstaad den begehrten Festivalpreis gewann und sich dabei gegen die damaligen 1. und 2. Preisträger des berühmten Int. ARD-Wettbewerbs in München durchsetzte.
Die Vielseitigkeit des Ensembles spiegelt sich in einer Reihe von weiteren Wettbewerbserfolgen wider.
So gewann das Trio den von Krzysztof Penderecki ins Leben gerufenen Int. Kammermusikwettbewerb für zeitgenössische Musik in Krakau, den Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe und war unter den Erstplatzierten des Int. Joseph-Haydn-Wettbewerbs Wien. Zahlreiche Publikums- wie Sonderpreise runden die Wettbewerbserfolge des BEROLINA Trios ab.
Das Ensemble macht Aufnahmen für Funk- und Fernsehen wie auf Tonträgern, gibt Meisterkurse und geht der universitären Lehrtätigkeit nach.
"So wie man die Musiker zwischenzeitlich Luft holen hört, ist auch ihre Art des Musizierens: geatmet." Dieses Zitat aus dem FonoForum beschreibt treffend den charismatischen Stil des BEROLINA Trios, welches mit seinem warmen Klang Publikum wie Presse immer wieder aufs Neue begeistert.
 
 

Tango, Jazz und World - ganz im Stile des Tango Nuevo kombiniert die Gruppe Vibratanghissimo unterschiedliche Stilrichtungen zu einem faszinierenden musikalischen Erlebnis. Von der ersten Note an zieht die Magie dieser Musik das Publikum in ihren Bann. Die vier Ausnahmemusiker beherrschen das Spiel mit den unterschiedlichen Genres perfekt: ob schmachtende Tangovariationen auf der Bratsche, spannende Jazzimprovisationen am Vibraphon, raffinierte Klavierklänge
oder überraschende Kontrabass-Soli – das Quartett findet stets die richtigen Töne. Jeder Musiker darf sein virtuoses Können solo ausleben, doch das harmonische Zusammenspiel ist es, was den eigentlichen Zauber des Phänomens Vibratanghissimo ausmacht. Dem Tango wird ja an sich Ausdrucksstärke nachgesagt – wenn man ihn dann so interpretiert wie das Berliner Quartett, wird das Ganze zu einem aufregenden musikalischen Feuerwerk! www.vibratanghissimo.de
 
 

Cymin Samawatie Jahrgang 1976, Tochter iranischer Einwanderer Sie studierte Klassik (Schlagwerk, Klavier und Gesang) an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und anschließend Jazzgesang und Komposition an der Universität der Künste in Berlin. 2002 gründete sie das Quartett Cyminology, in dem sie persische Lyrik mit den Klangfarben des Impressionismus und der Lebendigkeit des zeitgenössischen Jazz verknüpft – ein Brückenbau zwischen Kulturen, Genres und Stilen, wie es Ihr Anliegen in zahlreichen weiteren musikalischen Werken und Projekten mit Orchestern, Musikern der Klassik, des Jazz und der Weltmusik ist. Ihre Karriere begann mit einem gemeinsamen Auftritt mit dem Musiker Bobby McFerrin. 2008 schloss die Zusammenarbeit mit ECM-Gründer und Musikproduzent Manfred Eicher an.
Seit 2010 arbeitet sie zusammen mit Musikern der Berliner Philharmoniker.
 
 

Martin Stegner erhielt von seinem Vater mit acht Jahren den ersten Geigenunterricht. Nach dem Studium an der Mannheimer Musikhochschule bei Roman Nodel wechselte er zur Bratsche und ging dann 1992/1993 an der Orchesterakademie bei Neithard Resa und Wilfried Strehle in die Lehre. Sein erstes Engagement führte ihn 1993 als Ersten Solobratscher zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, drei Jahre
später wechselte er zu den Berliner Philharmonikern.
Er konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, Amerika und Japan, desweiteren ist er als Dozent beispielsweise für das Gustav Mahler Jugendorchester und das Orquesta Juvenil Centroamericana tätig und gab Kurse an der Yale University.
Seit seiner Jugend auch ein Liebhaber von Jazzmusik, spielte er in diversen Formationen, tourte mit deutschen Zigeunermusikern durch Europa und trat auf vielen Festivals auf. Martin Stegner spielte u.a. mit Thomas Quasthoff, Nigel Kennedy, Herbie Mann und Diane Reeves. 2008 rief er das Ensemble Ensemble Bolero Berlin ins Leben, in dem er sich mit Solisten der Berliner Philharmoniker der südamerikanischen Musik widmet. Seit 1996 musiziert er mit der Pianistin Tomoko Takahashi und setzt sich intensiv für die Erweiterung der Violaliteratur ein, 2009 erschien ihre CD Lieder ohne Worte.
 
 

Taiko Saito (geboren in Sapporo, Japan) studierte klassisches Marimba und Schlagzeug an der Toho School of Music in Tokyo (bei Keiko Abe)und von 1998 bis 2003 Vibraphon und Komposition bei David Friedman an der Universität der Künste in Berlin wo sie seitdem auch wohnt.
Sie gewann Preise bei vielen Wettbewerben wie z.B. Marimba World Competition 1996, Concours International de Vibraphone 2005, International Marimba Competition 2004 und Jazz und Blues Award 2002.
 
 

Ralf Schwarz geb. 1971 in Deutschland. Im Alter von 10 Jahren begann er mit Orgelunterricht. Mit 17 wechselte er zur Gitarre und spielte in verschiedenen Blues-, Rock- und Alternative-Formationen. Bereits seit 1993 arbeitet er in verschiedenen Projekten zusammen mit Cymin Samawatie. 1999 begann er Kontrabass und E-Bass zu spielen und studierte ein Jahr später an der Hochschule für Künste Bremen.
 
 

 
Das Percussion-Duo "DoubleBeats" wurde im Jahr 2012 von Ni Fan (China) und Lukas Böhm (Deutschland) während ihres Studiums an der Hochschule für Musik 'Hanns Eisler' Berlin gegründet. Derzeit wird das Duo von den Professoren Li Biao (einem der renommiertesten Percussion-Solisten weltweit), Rainer Seegers (Solopauker der Berliner Philharmoniker) sowie Franz Schindlbeck (erster Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker) künstlerisch betreut.
Ihr nationales Debüt gab DoubleBeats mit dem Goldrush-Concerto von Jacob ter Veldhuis für zwei Schlagzeugsolisten und Orchester im Konzerthaus Berlin, international debütierten sie bei der 'International Percussion Ensemble Week' in Kroatien.
Im Oktober 2012 wurde das Duo auf Empfehlung international renommierter Musiker als 'Nachwuchskünstler des Jahres' beim 'International Mercedes-Benz Music Festival China' vorgestellt. Seither spielen sie regelmäßig Konzerte im In- und Ausland, ua. als Stipendiaten des von Sir Yehudi Menuhin gegründeten Vereins 'Live Music Now'. www.doublebeats.de