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Vorankündigung
 
Donnerstag 22. März 2018, 19 Uhr Musikinstrumenten-Museum Berlin,
Ben-Gurion-Straße, neben der Philharmonie
Ippnw-Benefizkonzert zugunsten von „Mitmachmusik – Ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V.“
 
Begrüßung: Marie Kogge
Heidrun Holtmann, Klavier
 
Wolfgang Amadeus Mozart Klaviersonate B-Dur KV 333
Robert Schumann Kinderszenen Op. 15
Claude Debussy Préludes
Johannes Brahms Klaviersonate f-moll Op. 5
 

© Foto: Christophe Gateau
 

© Foto: Christophe Gateau
 

© Foto: Balthasar Kogge
 

© Foto: Balthasar Kogge
 
 
Eintritt frei - Spenden zugunsten von „MitMachMusik“ erbeten.
 
Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts und dem Staatlichen Institut für Musikforschung, Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit freundlicher Unterstützung von STEINWAY & SONS BERLIN
 

 
 
Informationen: www.ippnw-concerts.de / www.mit-mach-musik.de / www.simpk.de
 
 

Wir machen Musik! - Ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern

Im Jahre 2015 kamen mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche als Flüchtlinge zu uns. Ein Ende dieser Fluchtbewegung ist nicht abzusehen. Traumatisiert durch Kriegs- und Fluchterlebnisse leben diese Kinder auf engstem Raum in ghettogleichen Unterkünften eingebettet im Spannungsfeld unterschiedlicher Kulturen Religionen und politischer Überzeugungen. Folgt man dem Slogan „Unsere Kinder sind unsere Zukunft“ dann sollten wir folgerichtig ergänzen: „Diese Kinder sind auch unsere Zukunft“, denn wenn es uns nicht gelingt, sie emotional, sprachlich, kulturell und intellektuell in unser soziales System zu integrieren, droht ihnen nach dem Beispiel südamerikanischer Straßenkinder eine Zukunft in Gewalt und Kriminalität und uns die Entstehung neuer sozialer Brennpunkte.
Dies gilt es zu verhindern. Aber wie?
Eine zukunftsweisende Lösung verspricht Erfolg: gemeinsam Musik machen und sich in der Sprache verständigen, die jeder versteht und die jeder liebt. Inspiriert von dem Venezuela-Musikprojekt „El Sistema“ gründete eine Gruppe von Berliner und Potsdamer Musikern, Kinderärzten, Musikpädagogen und freiwilligen Helfern zu Beginn des Jahres 2106 in mehreren Flüchtlingsunterkünften Musikgruppen zur Förderung von Selbstbewusstsein und Integration dieser Kinder durch gemeinsames Musizieren und Singen. »Die Kinder kommen hier an und sind sprachlos. Wir geben ihnen eine Stimme durch ihr eigenes Tun«, sagt Pamela Rosenberg, ehemalige Intendantin der Berliner Philharmoniker und Mit-Initiatorin des Projekts. Die Kinder tragen das täglich neu Erlernte in ihre Familien. Die Musik ist somit auch ein Bindeglied zwischen ihnen und uns.
Der Erlös des Konzerts kommt „MitMachMusik – Ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e.V.“ (www.mit-mach-musik.de) zugute.
 
Januar 2018 Peter Hauber / IPPNW-Concerts (www.ippnw-concerts.de)

 

Heidrun Holtmann
(© Foto: Bettina Stoess)

 
Die Pianistin Heidrun Holtmann studierte bei Renate Kretschmar-Fischer an der Musikakademie Detmold und gewann 1982 den 1. Preis beim Concours Géza Anda in Zu¨rich. Engagements wie mit dem Royal Philharmonic Orchestra London unter Antal Doráti, dem Detroit Symphony Orchestra mit Iván Fischer und dem Tonhalle-Orchester Zu¨rich mit David Zinman fu¨hrten sie rasch auf die internationale Bu¨hne. Als Gast internationaler Festivals konzertierte sie u. a. in Salzburg, Paris, Barcelona, Brescia/Bergamo, Stresa, Luzern, Berlin, Bonn, dem Klavier-Festival-Ruhr, MDR-Musiksommer, Schleswig-Holstein Musik Festival, Lockenhaus, Kuhmo. Ihre Tourneen fu¨hrten sie durch Europa, Asien, USA, Kanada und Su¨damerika. Internationale Rundfunk- und Fernsehanstalten arbeiten häufig mit ihr.
www.heidrun-holtmann.de
 
 
Die Geigerin Marie Kogge kommt aus einer Berliner Musikerfamilie und hat das Projekt „MitMachMusik – ein Weg zur Integration von Flüchtlingskindern e. V. “ mitentwickelt. Seit Februar 2016 leitet sie den Standort auf dem Brauhausberg in Potsdam. Als Jungstudentin studierte sie am „Julius-Stern-Institut“ bei Prof. Marianne Böttcher und später an der UdK-Berlin bei Prof. Thomas Brandis. Ihre Studienzeit ergänzte sie durch Unterricht bei Prof. Grigorij Zhislin am Royal College of Music in London und ein Semester am Banff Center for the Arts in Kanada. Nach dem Studium konnte sie wertvolle Erfahrungen als Mitglied der Deutschen Kammerakademie Neuss gewinnen, bevor sie Mitglied des Orchestre Philharmonique de Strasbourg wurde. An der Waldorfschule Potsdam hat sie das Fach „Musik im Ensemble“ mit ins Leben gerufen und leitet hier zwei Schulorchester. Als Kammermusikerin ist sie im „Ensemble Incendo Berlin“ engagiert, was sie 2000 mit ehemaligen Kommilitonen der Studienzeit an der UdK gründete.