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Vorankündigung
IPPNW -Benefizkonzert zugunsten des Ungarischen Büros von Human Rights Watch (HRW)
18. September 2013, 20 Uhr im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Einführung: 19 Uhr
Begrüßung: Wenzel Michalski (Direktor von HRW Deutschland)
Béla Bartók: Suite für Klavier Op.14
Antal Doráti: Die Stimmen für Bass und Klavier. Texte von Rainer Maria Rilke
Leos Janáçek: Auf verwachsenem Pfaden 15 Miniaturen fu?r Klavier, 1. Reihe, 1-10
Modest Mussorgsky: Lieder und Tänze des Todes, Liederzyklus fu?r Gesang und Klavier
András Schiff, Klavier
Hanno Müller-Brachmann, Bassbariton

© Raphaël Faux, Rougemont
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© Monika Rittershaus
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Eine gemeinsame Veranstaltung von IPPNW-Concerts, Berliner Festspiele/Musikfest Berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker

www.berlinerfestspiele.de/musikfestberlin
Preisgruppe A Euro 10,-
Preisgruppe B Euro 20,-
Preisgruppe C Euro 30,-
Preisgruppe D Euro 40,-
Kartenbestellung zuzüglich Porto und Bearbeitungsgebühr pro Bestellung Euro 2,50

© Birgitta Kowsky
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András Schiff - ein politischer Künstler
Im Rahmen der IPPNW-Benefizkonzerte sind immer wieder Musiker aufgetreten, die sich zu politischen Ereignissen, die ein friedliches Miteinander bedrohen, mutig äußerten, wie z.B. Daniel Barenboim zum Nahost -Konflikt, Leonard Bernstein, Antal Doráti, Claudio Abbado und die Berliner Philharmoniker zur Atomrüstung.
András Schiff wurde nach einem Leserbrief in der Washington Post, in dem er zu den jüngsten politischen Veränderungen in seiner Heimat Stellung bezog, als "Hochverräter" beschimpft und es wurde ihm sogar körperlich Misshandlung angedroht, wenn er wieder in Ungarn konzertieren sollte.
Sein Brief wurde am 1. Januar 2011, dem Tag der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Ungarn, veröffentlicht.
Schiff stellte darin die
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Frage, ob sein Heimatland als Mitglied der Europäischen Union würdig sei, diese ehrenvolle und verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Er erinnerte daran, dass die EU nicht nur eine anerkannte Handelsorganisation sei, sondern auch für sich beanspruche, gemeinsame europäische Werte zu vertreten. Schiff verwies mit Blick auf Ungarn auf alarmierende Nachrichten, wie Rassismus, Diskriminierung gegen Romas, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit, Zensur der Presse und der Künste und reaktionären Nationalismus. Er fühlte sich an Zeiten erinnert, die längst vergessen sein sollten und forderte die USA und die EU auf, ein Auge auf sein Land zu halten. Sein Brief endete mit dem Satz: "We must guard and respect our common values."
Der Preis, den Schiff für seine Zivilcourage zahlt, ist hoch: er wird nicht mehr in seine Heimat zurückkehren.
Der Erlös des Konzerts mit András Schiff und Hanno Müller-Brachmann kommt dem ungarischen Büro von Human Rights Watch zugute.
Peter Hauber
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HUMAN RIGHTS WATCH ist eine weltweit führende, unabhängige Nichtregierungsorganisation, die sich für den Schutz und die Verteidigung der Menschenrechte einsetzt. Indem wir die internationale Öffentlichkeit auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen, geben wir den Opfern eine Stimme und ziehen die Verantwortlichen zur Rechenschaft. Durch unsere unabhängigen Untersuchungen und die gezielte Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger üben wir Druck aus, um Menschenrechtsverletzungen zu beenden.
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Für die Kampagne zum Verbot von Landminen erhielt Human Rights Watch zusammen mit anderen Organisationen 1997 den Friedensnobelpreis. Human Rights Watch ist ebenfalls Träger des Theodor-Heuss-Preises.
Um seine Unabhängigkeit zu bewahren, lehnt Human Rights Watch jegliche finanzielle Förderung durch Regierungen oder staatlich finanzierte Organisationen ab und finanziert sich ausschließlich durch private Spenden. Ausführliche Informationen zu unserer Arbeit finden Sie unter www.hrw.org/de.
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